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Bundesweite Kooperation ökologische
Produktbewertung (KÖP)
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Auftraggeber
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Durchführung:
Dr. Dieter Grossmann, Institut für Ökologie und Politik
GmbH, Hamburg
Heike Witt, Hamburgische Krankenhausgesellschaft und LBK, Hamburg
Laufzeit:
Januar 1999 - Dezember 2002
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In bundesdeutschen Krankenhäusern werden
jährlich für etwa 6,5 Mrd. € Medizinprodukte eingekauft.
Abfallseitig entsteht aus diesen Produkten ein Abfallmenge von über
1.000.000t Medizinprodukte stellen damit einen ökologisch wie
ökonomisch relevanten Faktor dar. Trotzdem werden die Medizinprodukte
auf Grundlage der Einkaufspreise ausgewählt. Eine systematische
Qualitätsbetrachtung findet selten statt. Die Ökologische
Qualität spielt in der Regel keine Rolle beim Beschaffungsvorgang. |
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Ökopol hat in den Jahren 1999 bis
2001 ein Projekt unterstützt und wissenschaftlich begleitet,
das von der Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) in Zusammenarbeit
mit dem LBK Hamburg unter Beteiligung von ca. 70 bundesdeutschen Krankenhäusern
durchgeführt wurde. Im Rahmen des Vorhabens wurde eine Methode
entwickelt und angewendet, mit der die Qualität von Medizinprodukten
ermittelt und bewertet werden kann. Hierbei war die Beschreibung der
ökologischen Produktqualität neben den Bereichen Hygiene,
Arbeitssicherheit und Handling fester Bestandteil der Qualitätserfassung.
Zudem wurden die mit den Produktvarianten verbundenen Kosten ermittelt.
Insgesamt wurden etwa 130 Produktgruppen untersucht. Damit verfügen
die beteiligten Krankenhäuser jetzt über eine fundierte
Entscheidungsgrundlage bei der Produktauswahl. |
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Das Projekt wurde von der DBU gefördert, im Dezember
2001 erfolgreich beendet und bietet eine Reihe sehr interessanter
Ergebnisse:
So zeigte sich, dass die ökologisch vorteilhaften Produktvarianten
in vielen Fällen zu den kostengünstigeren Produkten gehörten. |
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Das Projekt wurde von der DBU gefördert, im Dezember
2001 erfolgreich beendet und bietet eine Reihe sehr interessanter
Ergebnisse:
So zeigte sich, dass die ökologisch vorteilhaften Produktvarianten
in vielen Fällen zu den kostengünstigeren Produkten gehörten. |
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In vielen Fällen stellte sich durch die Gesamtkostenbetrachtung
heraus, dass qualitativ hochwertige Produkte kostengünstiger
und ökologischer sind als Produkte mit geringen Einkaufspreisen.
Die Krankenhäuser bezifferten die möglichen Einsparpotentiale
auf 1000 - 5000 € pro Produktgruppe |
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Die Ergebnisse des Projektes sind gegen den Selbstkostenpreis
als CD erhältlich sowie auf der Homepage der HKG unter http://www.hkgev.de/koep
einzusehen. |
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| Kontakt |
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LBK: Heike Witt
(Projektleiterin)
Ökopol: Dr.
Dieter Grossmann (Wissenschaftliche Projektbegleitung) |