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Quotenmonitoring nach Art. 7 der WEEE Richtlinie
 
 
 
Auftraggeber
Umweltbundesamt (FKZ 203 33 395)

Durchführung:
Knut Sander, Stéphanie Zangl, Stephanie Schilling
Institut für Ökologie und Politik GmbH - Ökopol, Hamburg

Kooperationspartner:
Agnes Bünemann, Gunda Rachut; Beratungsgesellschaft für Ökologie, Energie- und Abfallwirtschaft mbH - cyclos, Osnabrück

Laufzeit:
September 2003 - Februar 2004
 
 
  Hintergrund und Aufgabenstellung
   
  Kernpunkte der EG-Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE) sind u.a. die Einrichtung von effektiven Systemen zur getrennten Sammlung von Elektronikschrott, die umweltgerechte Behandlung und Schadstoffentfrachtung der Altgeräte in dafür qualifizierten Betrieben, und die tatsächliche Durchführung einer effektiven Verwertung.
 
  Nach Artikel 7 Absatz 2 der WEEE-Richtlinie sind Verwertungs-, Wiederverwendungs- und Recyclingquoten detailliert nach Kategorien zu erreichen. Nach Absatz 3 des Artikels 7 sind genaue Aufzeichnungen über die Masse der Elektro- und Elektronikaltgeräte inklusive ihrer Bauteile, verwendeter Werkstoffe und Substanzen zu führen. Die Massenströme sind zu erfassen, wenn diese der Behandlungsanlage zugeführt werden (Input) oder diese die Behandlungsanlage verlassen (Output) bzw. wenn diese der Verwertungs- und Recyclinganlage zugeführt werden (Input).
 
 
  Ziele und erwartete Ergebnisse
   
 

Ein ideales Monitoring von Verwertungs-, Wiederverwendungs- und Recyclingquoten überwacht alle wesentlichen In - und Outputströme von der Erfassung der Altgeräte bis zur tatsächlichen Verwertung sowie die Stoffströme die den Bilanzrahmen des Verwertungssystems verlassen. Vor dem Hintergrund existierender methodischer Probleme und praktischer Hemmnisse bei der Überwachung von Produkt- und Stoffströmen im Erfassungs- und Verwertungssystem liegt der Schwerpunkt dieser Forschungsarbeit auf der Entwicklung einer schlichten Monitoringstruktur einschließlich eines pragmatisch umsetzbaren Verfahrens für die Bestimmung und Anwendung von Verwertungs- und Recyclingkoeffizienten für die einzelnen Stofffraktionen. Dabei kommt den Koeffizienten (zusammen mit Mengendaten) die Aufgabe zu, die rechnerische Ermittlung der Verwertungs- und Recyclingquoten zu ermöglichen und den administrativen Aufwand soweit zu minimieren, wie es die Anforderungen der Richtlinie zulassen.

 
  Diese Kurzinformation dient dazu, einen ersten Eindruck über das Projekt zu gewinnen und einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen zu erhalten. Für einen weitergehenden Austausch und detailliertere Fragen stehen wir zur Verfügung.
 
 
  Ihre Ansprechperson ist
 
  Knut Sander