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Wissenschaftliche Beratung
zur EuP-Richtlinie

 
 

Auftraggeber
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
Hauptauftraggeber: Umweltbundesamt (FKZ 3707 93 300)

Durchführung
Institut für Ökologie und Politik, Hamburg
Dirk Jepsen, Dr. Norbert Reintjes

Laufzeit
2007–2010

 
 
 
Hintergrund und Aufgabenstellung
 

Die Umsetzung der europäischen Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG (EuP-Richtlinie) schreitet voran. Derzeit fanden und finden auf der EU-Ebene eine Vielzahl von Vorstudien und Abstimmungsprozessen zur weiteren Konkretisierung dieser Richtlinie statt.

BMU/UBA hat das Wuppertal-Institut und als Unter-Auftragnehmer Ökopol im Rahmen des Globalprojektes „Materialeffizienz und Ressourcenschonung“ damit beauftragt, die nationalstaatlichen Akteure bei der Beurteilung der Prozesse und Dokumente zu unterstützen.

Hauptaufgaben des Unterprojektes sind

(i) die kritische Prüfung des von der EU-Kommission vorzulegenden Arbeitsprogramms für den weiteren Arbeitsprozess bei der Umsetzung der EU-Ökodesign-Richtlinie sowie der Entwürfe für Durchführungsmaßnahmen für ausgewählte Produktgruppen,
(ii) die wissenschaftliche Unterstützung einer deutschen Positionierung im europäischen Konsultationsprozess zur EU-Ökodesign-Richtlinie und
(iii) die Unterstützung der praktischen Anwendung zukunftsorientierter Ökodesignansätze. Diese Aufgaben sind in Abstimmung und im Dialog mit relevanten Akteursgruppen in Deutschland wahrzunehmen.

D ie Ökodesign-Richtlinie schafft einen Rahmen für die Festlegung verbindlicher Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte. Da ein Großteil der Umweltwirkungen eines Produktes durch das Design und die Konstruktion bereits vorbestimmt wird, zielt die EuP-Richtlinie darauf ab, die Umweltverträglichkeit energiebetriebener Produkte während der Designphase zu verbessern.

 
 
Aufgabenstellung und erwartete Ergebnisse
 

Mit dem Projekt soll einerseits eine möglichst umfassende, aber gleichzeitig praxisgerechte Berücksichtigung von Ökodesignaspekten in Durchführungsmaßnahmen und -bestimmungen, in begleitenden Normen und bei der Umsetzung der EU-Ökodesign-Richtlinie erreicht werden. Darüber hinaus soll in Deutschland eine höhere Aufmerksamkeit für die Bedeutung und praktische Umsetzungsansätze von zukunftsorientierten Ökodesignansätzen erzeugt werden.

 
 
 

Ihre Ansprechpersonen sind

   
Dirk Jepsen
Norbert Reintjes