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Risikoanalyse von gefährlichen
Stoffen in Fahrzeugen
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Orientierungsstudie zu Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen
von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus
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Auftraggeber
Belgisches Ministerium für Gesundheit, Lebensmittelsicherheit
und Umwelt
Durchführung
Knut Sander, Kerstin Heitmann, Stephanie Schilling
Ökopol, Institut für Ökologie und Politik, Hamburg
Laufzeit
November 2003 - Juli 2004
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| Hintergrund |
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| Heutige Fahrzeuge beinhalten eine Vielfalt
an Substanzen und Materialien. Detaillierte Informationen über
die Existenz gefährlicher Stoffe in Fahrzeugen und ihren Komponenten
sowie mögliche Gefährdungen auf die Umwelt und die menschliche
Gesundheit durch ihre Freisetzung sind häufig nicht erhältlich.
Einige Fahrzeughersteller haben Listen erarbeitet durch die eine große
Anzahl gefährlicher Substanzen in Komponenten und Materialien
in ihrer Verwendung eingeschränkt sind oder die deklariert werden
sollen. Durch die weit verzweigten und unterschiedlichen Zulieferketten
ist häufig jedoch nicht geklärt in welchem Ausmaß
diese Substanzen tatsächlich in Fahrzeugen vorkommen. |
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| Die Verwendung von vier Schwermetallen (Pb,
Cr(VI), Cd und Hg) wurde weitgehend durch die Altauto-Richtlinie eingeschränkt.
Die Auswirkungen anderer gefährlicher Substanzen auf Umwelt und
Gesundheit, insbesondere Langzeitrisiken bzw. jener Risiken, die mit
dem ständigen Einsatz verbunden sind, wurden bisher noch nicht
eingehend systematisiert. |
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| Ziele |
Hauptziel der Studie ist es, detaillierte
Informationen über die wichtigsten Gefahren für Umwelt und
Gesundheit zu erarbeiten, die durch die Freisetzung gefährlicher
Stoffe aus Fahrzeugen entstehen sowie sich über die Risiken klar
zu werden, die sich in jeder Stufe des Lebenszykluses eines Fahrzeuges
ergeben.
Dabei werden Gefahren für die Umwelt und die öffentliche
Gesundheit sowie die direkten Gefahren für die Gesundheit der
Fahrzeugnutzer berücksichtigt. |
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Aufgaben
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| Hauptaufgabe der Studie ist die Analyse von
Informationen zu potenziellen Risiken durch die Freisetzung gefährlicher
Stoffe aus Fahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus. |
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| Der Einsatz von Blei, Cadmium, Quecksilber
und sechswertigem Chrom in Fahrzeugen war bereits Gegenstand einer
Untersuchung von Ökopol und ist seit dem 1. Juli 2003 weitestgehend
durch die Altauto-Richtlinie begrenzt. Sie werden daher in dieser
Studie nicht behandelt. |
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| Folgende Aufgaben werden von Ökopol
ausgeführt: |
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- Identifizierung von gefährlichen Stoffen in Fahrzeugen
- Erfassung relevanter Gesetzgebung und Bestimmungen mit dem Fokus
auf europäischer Gesetzgebung
- Untersuchung der Umwelt- und Gesundheitsgefahren identifizierter
gefährlicher Stoffe in Fahrzeugkomponenten und Materialien
- Analyse und Bewertung von Gesundheitsgefahren für Fahrzeugnutzer
durch gefährliche Stoffe
- Entwicklung von Vorschlägen.
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| In Abhängigkeit von den Ergebnissen
der Untersuchung wird Ökopol Vorschläge zur Reduzierung
der dargestellten Hauptrisiken gefährlicher Substanzen in Fahrzeugen
entwickeln. |
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| Ihre Ansprechpersonen sind |
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| Knut
Sander |
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| Stephanie
Schilling |
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| Einen in englischer Sprache abgefasste Endbericht
erhalten sie über Herrn Sander |
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