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EuP-Netzwerk Deutschland
 
 
 

Auftraggeber
Umweltbundesamt (FKZ 206 93 300/02)

Durchführung
Dirk Jepsen, Dr. Birgit Grahl, Dr. Norbert Reintjes,
Institut für Ökologie und Politik, Hamburg

Laufzeit
November 2006 - Januar 2008

 
 
Hintergrund und Aufgabenstellung
 
Die Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG (EuP-Richtlinie) schafft einen Rahmen für die Festlegung verbindlicher Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte. Da ein Großteil der Umweltwirkungen eines Produktes durch das Design und die Konstruktion bereits vorbestimmt wird, zielt die EuP-Richtlinie darauf ab, die Umweltverträglichkeit energiebetriebener Produkte während der Designphase zu verbessern.
 
Derzeit findet auf der EU-Ebene eine Vielzahl von Vorstudien und Abstimmungsprozessen zur konkreten Ausgestaltung dieser Richtlinie statt. Dies betrifft vor allem den Erlass von Durchführungsmaßnahmen, aber ebenso die Normung und die Festlegung des weiteren Arbeitsprogramms der Kommission.
 
Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt wollen den Informationsaustausch der beteiligten Akteure und interessierten Kreise sowie die Diskussionsprozesse auf der nationalen Ebene unterstützen. Das UBA hat Ökopol daher in einem Vorhaben beauftragt, zum Aufbau eines Netzwerkes zwischen den Akteuren in Deutschland beizutragen und diesem Netzwerk den Zugang zu relevanten Informationen zu erleichtern.
 
 
Ziel und erwartete Ergebnisse
 
Ziel des beauftragten Vorhabens ist es, zur Bildung eines Netzwerkes und zum Dialog der beteiligten Akteure und interessierten Kreise in Deutschland im Rahmen der derzeit laufenden Umsetzungsprozesse der Ökodesign-Richtlinie beizutragen. Ferner soll ein für alle Akteure zugängliches Informationsangebot einen aktuellen, deutschsprachigen Überblick über den Stand der teilweise parallel laufenden Prozesse zur Verfügung stellen.
 
Ökopol wird mit Hilfe leitfadengestützter Interviews Einschätzungen relevanter Akteure zur prozeduralen Ausgestaltung der EuP-Richtlinie erfassen und systematisch aufarbeiten. Der Austausch und die Diskussion im nationalen Netzwerk sollen speziell durch die Durchführung von drei Veranstaltungen erleichtert werden. Die thematischen Schwerpunkte dieser Veranstaltungen sollen sich am Bedarf der befragten Akteure orientieren.
 
In einem zentralen deutschsprachigen Internetportal wird Ökopol die wesentlichen Informationen zu den zahlreichen Prozessen zur Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie zusammenführen und über einen Newsletter an Interessierte verbreiten.
 
 
 
 
 
 
Ihre Ansprechpersonen sind
 
Dirk Jepsen, Norbert Reintjes