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Aktualisierung des Nationalen
Umsetzungsplanes zum Stockholmer Übereinkommen zu Persistenten
Organischen Schadstoffen (POPs)
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Auftraggeber
Umweltbundesamt (FKZ: 360 01 056)
Durchführung
Institut für Ökologie und Politik, Hamburg
Kooperationspartner
Dr. Roland Weber
Laufzeit
2010-2011
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| Hintergrund |
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Persistente organische Schadstoffe sind chemische Substanzen, die
nach ihrer Freisetzung lange in der Umwelt verbleiben, über
Nahrungsketten, insbesondere im Fettgewebe stark akkumulieren und
so schließlich Konzentrationen erreichen, welche schädliche
Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt haben.
POPs haben darüber hinaus das Potential zum weiträumigen
Transport und können sich über Luft und Meeresströmungen
weltweit verbreiten.
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Durch die Umsetzung des Stockholmer Übereinkommens zu persistenten
organischen Schadstoffen verpflichten sich die Vertragsparteien
durch geeignete Maßnahmen, die Freisetzung solcher Stoffe
in die Umwelt zu unterbinden oder zumindest so weit zu reduzieren,
wie mit vertretbarem Aufwand technisch möglich ist. Gemäß
der vertraglichen Verpflichtung aus dem Artikel 7 des Stockholmer
Übereinkommens legte Deutschland im Mai 2006 dem Sekretariat
des Stockholmer Übereinkommens einen Nationalen Umsetzungsplan
vor. Die 4. Vertragsstaatenkonferenz zum Stockholmer Übereinkommen
beschloss im Mai 2009 neun neue persistente organische Schadstoffe
(POPs) in das Übereinkommen aufzunehmen.
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| Deutschland ist vertraglich verpflichtet
den bestehenden nationalen Umsetzungsplan gemäß den neuen
Anforderungen zu den neuen POPs innerhalb der nächsten drei Jahre
zu aktualisieren. Dazu ist zu erheben, welche und wie viel dieser
neuen POPs zurzeit noch angewendet werden, welche Erzeugnisse die
POPs enthalten sich noch in Gebrauch befinden und wann sie voraussichtlich
vollständig ersetzt sein werden. Es ist daher erforderlich, dass
der vorhandene NIP entsprechend den neuen Entscheidungen angepasst
und aktualisiert wird. |
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Ziel und erwartete Ergebnisse
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| Im Rahmen des Gutachtens werden eine Aktualisierung
des bestehenden Nationalen Durchführungsplanes sowie Recherchen
zu den neun neu aufgenommenen Stoffen durchgeführt. |
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| Ziel des Projektes ist es, die vorhandenen
Informationen für besondere Schwerpunkte zu erfassen, zu validieren
und zu erweitern, um Deutschland in die Lage zu versetzen, seine Berichts-
und Dokumentationspflichten zu erfüllen. |
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Ihre Ansprechperson ist
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| Dirk Jepsen
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| Olaf Wirth |
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| Stephanie
Schilling |
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