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Studie zur Festlegung einer Reihe relevanter produktbezogener Umweltkriterien für Fahrzeuge und zur Information der Öffentlichkeit über diese Umweltkriterien
 
 
 

Auftraggeber
Belgisches Ministerium für Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und Umwelt


Durchführung
Knut Sander, Stephanie Schilling, Stéphanie Zangl
Ökopol, Institut für Ökopolgie und Politik, Hamburg


Laufzeit
November 2003 - Mai 2004

 
 
Hintergrund und Aufgabenstellung
 
Derzeit haben Käufer nur bruchstückhaft Zugriff auf Informationen über die Umweltauswirkungen eines Fahrzeugs und nur begrenzte Möglichkeiten die Umweltauswirkungen zweier Fahrzeuge zu vergleichen. Die am weitesten fortgeschrittene Informationsmöglichkeit besteht für CO2 Emissionen und den Kraftstoffverbrauch. Weitere Informationen hinsichtlich der Umweltleistung eines Fahrzeugs und seinen Komponenten sind nur sehr eingeschränkt erhältlich, beispielsweise bezüglich des Designs mit Blick auf die Verwertbarkeit und Recyclingfähigkeit oder die Leistung hinsichtlich Wiederverwendung, Recycling und Verwertung (siehe Richtlinie 2000/53/EC).
Andererseits muss der Hersteller diese Informationen für Kaufinteressenten bereitstellen und sie in die Werbeunterlagen neuer Fahrzeuge aufnehmen [Artikel 9 der Richtlinie 2000/53/EC].
 
 
Ziel
 
Basierend auf fundierten Argumenten erarbeitet diese Studie einen Vorschlag für ein Modell, das mehrere relevante produktbezogene Umweltkriterien für Fahrzeuge beinhaltet, um:
 
  • Konsumenten die Vergleichbarkeit verschiedener Fahrzeuge zu ermöglichen,
  • Fahrzeugherstellern einen Anreiz für weitere Verbesserungen der Umweltleistung ihrer Fahrzeuge zu bieten,
  • Informationen für öffentliche Behörden zur Politikbildung bereitzustellen.
 
In der Studie werden Vorschläge erstellt, wie dass Modell und die Ergebnisse nutzbar gemacht werden können. Umweltaspekte aus der Fahrzeugproduktion werden in dieser Studie nicht berücksichtigt.
 
Die Studie konzentriert sich auf Fahrzeuge der M1 Kategorie entsprechend der Kommissionsrichtlinie 2001/116/EC zur Anpassung der Richtlinie 70/156/EEC des Rates zum technischen Fortschritt. Damit wird auch die Grauzone an Fahrzeugen berücksichtigt, die wahrscheinlich als M1 und N1 Fahrzeuge registriert sind.
 
Die einzelnen Arbeitsschritten werden, soweit angemessen, teilweise Aspekte in Bezug auf N1 Fahrzeuge beinhalten.
 
 
 
Aufgaben
 
Folgende Aufgaben werden von Ökopol ausgeführt:
 
  • Überblick und Analyse produktbezogener Umweltkriterien
  • Vorschlag für ein Modell, welches mehrere relevante produktbezogene Umweltkriterien beinhaltet
  • Vorschlag für die Nutzbarmachung des Modells
 
 
 
 
Ihre Ansprechpersonen sind
 
Knut Sander
Stephanie Schilling
   
   
   
Einen in englischer Sprache abgefasste Endbericht erhalten sie über Herrn Sander