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Integration der Ressourceneffizienz in die
EU-Ökodesign-Richtlinie

Rahmenbedingungen zur Übertragung des
Ansatzes der Ökodesign-Richtlinie auf nicht energieverbrauchsrelevante Konsumgüter

 
 
 

Auftraggeber
Umweltbundesamt (FKZ 3708 95 300)

Durchführung
Ökopol Institut für Ökologie und Politik, Hamburg – Herr Jepsen
Leuphana Universität Lüneburg – Herr Prof. Schomerus
Wuppertal Institut, Wuppertal – Herr Lettenmeier
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Heidelberg – Herr Rubik



Laufzeit
2009-2011

 
 
 
Hintergrund und Aufgabenstellung
 

Die Ökodesign-Richtlinie (2005/32/EG) gibt als Rahmenrichtlinie der EU-Kommission die Möglichkeit umfangreiche Anforderungen an die umwelt-gerechte Gestaltung energieverbrauchender Produkte zu formulieren.

 
Die für die als besonders relevant erachteten Produktgruppen formulierten Anforderungen werden überwiegend als direkt wirkende EU-Verordnungen erlassen. Sie setzen verbindliche Mindeststandards, die Voraussetzung für die Vermarktung innerhalb der EU sind.
 
Bislang steht der Energieverbrauch während der Produktnutzung im Mittelpunkt dieses regulativen Instrumentes. Dies gilt sowohl formal in Bezug auf den Geltungsbereich der Ökodesign-Richtlinie selbst („energieverbrauchende Produkte“) als auch mit Blick auf ihre praktische Umsetzung, bei der überwiegend Standards zur Mindest-Energieeffizienz diskutiert und formuliert werden.
 
Vor dem Hintergrund zunehmender Aufmerksamkeit für die Frage der Ressourceneffizienz innerhalb der Diskussion um nachhaltige Produktions- und Konsummuster stellt sich die Frage, ob eine stärkere Integration der Ressourceneffizienz in die Ökodesign-Richtlinie hier einen wirksamen Beitrag leisten kann und welche Stärken und Schwächen mit solch einem Vorgehen verbunden wären.
 
Darüber hinaus sieht die derzeitige Revision der Ökodesign-Richtlinie eine Ausweitung des Geltungsbereiches auf energieverbrauchsrelevante Produkte vor. Die EU-Kommission soll bis 2012 prüfen, ob eine weitere Ausweitung auf nicht energieverbrauchsrelevante Produkte erfolgen soll.
 
 

Ziel und erwartete Ergebnisse

 
Ziel des Vorhabens ist es, Vorschläge zu entwickeln, wie die stärkere Integration der Ressourceneffizienz methodisch umgesetzt werden könnte, und für ausgewählte Produktgruppen exemplarisch zu untersuchen, welches ressourcenverbrauchsmindernde Potenzial durch entsprechende Ökodesign-Anforderungen erschließbar wäre.
 
Darüber hinaus ist systematisch zu prüfen, ob Aspekte der Schonung natürlicher Ressourcen nicht bereits in anderen Regelungsinstrumenten für nicht energieverbrauchsrelevante Produkte adressiert werden, bzw. in diesen adressiert werden könnten.
 
 
 

Ihre Ansprechpersonen

   
Umweltbundesamt: Dr. Ines Oehme

ines.oehme@uba.de

Ökopol: Dirk Jepsen