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Analyse der Umwelt- und Gesundheitsnutzen von REACH

 
 

Auftraggeber
EU Kommission, Generaldirektorat Umwelt

Durchführung
Risk and Policy Analysts (RPA)

Kooperationspartner
Institut für Ökologie und Politik (Ökopol)
DHI water and environment

Laufzeit
2011 - 2012

 
 
Hintergrund und Aufgabenstellung
 

Die Chemikalienverordnung REACH hat die übergeordnete Zielsetzung, das Schutzniveau für Mensch und Gesundheit zu erhöhen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und Innovation der europäischen Industrie zu stärken. Vor der Umsetzung von REACH wurden verschiedene Studien erstellt, in denen die Arten der durch REACH erzeugten Nutzen beschrieben und quantifiziert wurden.

 
Die EU Kommission muss regelmäßig über die REACH-Umsetzung berichten und dabei auch die Erreichung der Ziele bezüglich des Umwelt- und Gesundheitsschutzes diskutieren. Die Studie des europäischen statistischen Amtes EUROSTAT (baseline study) wird hierzu teilweise Informationen liefern.
 
 
Zielsetzung und erwartete Ergebnisse
 
Das Projekt hat zum Ziel, die Arten und das Ausmaß der durch REACH erzeugten Umwelt- und Gesundheitsnutzen (Arbeitnehmer und Verbraucher) zu beschreiben und dadurch die Ergebnisse der EUROSTAT-Studie zu ergänzen. Schwerpunkte der Arbeiten sind die Beschreibung der „Nutzentreiber“ (rechtliche Vorgaben, die einen Nutzen auslösen), die Quantifizierung der Nutzen, z.B. durch Berechnung vermiedener Schadenskosten, sowie die Erarbeitung von Vorschlägen, wie die Erzeugung von Nutzen erhöht werden könnte.
 
Das Projektteam wird hierfür die Studien zu den REACH-Nutzen analysieren, die vor der REACH Umsetzung erstellt wurden und die Herangehensweisen an die Beschreibung von „Nutzentreibern“ sowie die Quantifizierung der Nutzen herausarbeiten. Informationen die Berechnungen zu aktualisieren liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.
 
Daher werden zusätzlich Fallstudien durchgeführt und Analysen unterschiedlicher REACH-Aspekt anhand kurzer Interviews und Literaturauswertungen. Hierdurch sollen weitere Informationen erhalten werden, ob und wie die Nutzentreiber in der Praxis funktionieren und welche Auswirkungen momentan messbar sind. Des Weiteren werden Informationen aus parallelen Studien ausgewertet.
 
Der Abschlussbericht wird die Bedeutung der Nutzentreiber beschreiben sowie die Arten und Ausmaße der (bereits messbaren) Nutzen für die Gesundheit und die Umwelt. Außerdem sollen Empfehlungen für eine Methode zur Ermittlung der REACH Nutzen erarbeitet werden, die in Zukunft verwendet werden kann.
 
 
 
 

Ihre Ansprechpersonen sind:

   
Antonia Reihlen
Dirk Jepsen