Chemiepolitik -
Warum arbeitet Ökopol zu diesem Thema? |
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| Produkte - Akteure - Wirtschaft |
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| Die Herstellung chemischer Stoffe und chemischer
Produkte ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Europa. Die
37.500 Unternehmen der Chemischen Industrie beschäftigen
etwa 7% der industriellen ArbeitnehmerInnen und tragen etwa
11 % zur industriellen Wirtschaftsleistung der EU bei. In Europa
wird etwa ein Drittel der Welt-Chemikalien-Produktion erzeugt.
Knapp 30% der europäischen Chemieproduktion entfällt
auf kleine und mittlere Unternehmen. Etwas über 100.000
verschiedene Stoffe sind auf dem europäischen Markt registriert.
Vom Gesamtumsatz mit chemischen Produkten entfallen etwa 28%
auf Verbraucherprodukte, 18% auf Dienstleistungen und Verwaltung,
9% auf die Landwirtschaft, 8% auf Textilverarbeitung, 8% auf
Metallverarbeitung und Maschinenbau, 5% auf die Automobilherstellung,
5% auf die Bauwirtschaft sowie 4% die Herstellung von Papier. |
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| Herausforderungen |
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| Die europäische Chemieindustrie und auch
die industriellen Verwender chemischer Produkte sehen sich mit
vier wesentlichen Problemen konfrontiert: |
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- Für etwa 90% der heute auf dem Markt befindlichen
Stoffe fehlen wichtige Daten zum Umweltverhalten und zu
möglichen gesundheitlichen Effekten
- Viele kleine und mittlere Unternehmen, die mit gefährlichen
chemischen Produkten umgehen, sind mit der Beurteilung und
dem Management der Risiken überfordert
- Für viele ihrer Produkte kennt die Chemische Industrie
nur einen Teil der Endanwendungen. Die fehlende Transparenz
kann dazu führen, dass risikoreiche Verwendungen unerkannt
bleiben oder sich risikoärmere Lösungen am Markt
nicht durchsetzen
- Die Chemische Industrie hat durch eine Reihe von Unfällen
und risikoreichen Praktiken im Design chemischer Produkte
in den 70er und 80er Jahren das Vertrauen der Öffentlichkeit
eingebüßt.
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| Leistungen Ökopol |
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| Ökopol forscht und berät seit vielen
Jahren in Fragen der umweltbezogenen Beurteilung chemischer
Stoffe und der Entwicklung chemiepolitischer Instrumente. Dabei
geht es sowohl um anlagenbezogene Risiken (Lösemittelemissionen,
Behandlung von Abfällen, Abwasseremissionen) als auch um
produktbezogene Risiken für Umwelt- und Gesundheit. Ökopol |
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- führt Stoffbewertungen durch und erarbeitet betriebliche
und überbetriebliche Risikominderungsstrategien
- entwickelt praxisgerechte Instrumente zur Beurteilung
von Risiken durch die Wirtschaftsakteure und zur entsprechenden
Kommunikation auf der Wertschöpfungskette
- vertritt Umweltverbände auf Expertenebene in der
europäischen Chemiediskussion
- führt Projekte zum Risikomangement mit Behörden
und Industriebetrieben in den EU-Beitrittsländern durch
- beteiligt sich an interdisziplinären Forschungsprogrammen
zur Identifizierung geeigneter Rahmenbedingungen für
eine dynamische Substitution gefährlicher Stoffe im
Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie.
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| Ihre Ansprechpersonen sind |
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| Dirk Jepsen |
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| Heike
Lüskow |
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