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Aktuelle Druckprojekte |
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Auf dieser
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Tipps und Stellungnahmen sind erwünscht und können uns gerne
übermittelt werden.
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Definition
des Standes der besten verfügbaren Techniken in deutschen
Druckanlagen
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Forschungsvorhaben
des Umweltbundesamtes
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Definition
des Standes der besten verfügbaren Techniken in deutschen Druckanlagen
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Die Umsetzung
der EU-Richtlinie zur integrierten Vermeidung und Verminderung der
Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) hat die Genehmigungsvoraussetzungen
und -verfahren für Druckanlagen verändert. Eine Druckanlage
wird nach der im August 2001 veränderten 4. BImSch-Verordnung
nun auch dann den Genehmigungsanforderungen unterliegen, wenn sie
eine Verbrauchskapazität von mehr als 200 t Lösemitteln
pro Jahr hat, wobei neu ist, dass nicht nur Lösemittel aus Farben
sondern auch aus Reinigungs- und Hilfsmitteln berücksichtigt
werden müssen. |
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Eine wichtige
Referenzgröße bei der europaweiten Genehmigung von Anlagen
nach der IVU-Richtlinie wird nun der Stand der Besten verfügbaren
Techniken (BVT) für die verschiedenen Anlagentypen sein. Unter
BVT werden sowohl eingesetzte umweltentlastende Technologien als auch
umweltoptimierte Handhabungspraktiken verstanden. Europaweit müssen
sich die Genehmigungsbehörden in Zukunft nach entsprechenden
Merkblättern zum BVT-Stand richten, die von einem internationalen
Expertengremium unter Federführung des Institute for Prospective
Technological Studies (IPTS) in Sevilla unter Teilnahme von Industrie-
und Behördenvertretern erarbeitet werden.
ÖKOPOL hat den Auftrag erhalten für das Umweltbundesamt
ein deutsches BVT-Merkblatt für den Bereich der Druckanlagen
als Diskussionsgrundlage für die Verhandlungen in Sevilla zu
erstellen. In diesem Rahmen sind bis März 2003 insbesondere die
folgenden Arbeitsschritte durchzuführen: |
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- Ermittlung repräsentativer Stoff-
und Energieflußdaten für typische moderne Druckanlagen
(insbesondere Illustationstiefdruckanlagen, Heatsetanlagen und
Verpackungsdruckanlagen)
- Zusammenstellung von fortschrittlichen
Technologien und Organisationsmaßnahmen zur Umweltentlastung
in solchen Anlagen (Kandidaten zur Auswahl Bester Verfügbarer
Techniken)
- Bewertung der ökologischen und der
ökonomischen Effekte dieser BVT-Kandidaten sowie der technischen
und organisatorischen Restriktionen, die bei ihrem Einsatz zu
berücksichtigen sind.
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Um unter
den Rahmenbedingungen sehr begrenzter finanzieller und zeitlicher
Ressourcen zu qualitativ hochwertigen Arbeitsergebnissen zu gelangen,
ist die aktive Beteiligung von Betriebspraktikern und spezialisierten
Branchenexperten besonders wichtig. Aus diesem Grund wird ÖKOPOL
u.a. periodisch Fachgespräche zu speziellen Schwerpunktthemen
durchführen.
Das skizzierte Vorhaben wird von ÖKOPOL im Rahmen eines größeren
Verbundprojektes für weitere industrielle Lösemittelanwendungen
unter Federführung der BIPRO GmbH in München bearbeitet. |
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| Ihre Ansprechpersonen sind: |
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Dirk Jepsen
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Christian Tebert |
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