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Die Herausforderung
Die Vorschläge der EU Kommission zur Reformierung des Chemikalienrechts werden Kosten- und Marktstrukturen ändern. Anwender chemischer Stoffe werden mehr Verantwortung für die Vermeidung von Gesundheits- und Umweltrisiken tragen müssen. Sie werden verpflichtet, notwendige Risiko-Information über verwendete Produkte auszuwerten, weiterzureichen und dies zu dokumentieren. In der Wertschöpfungskette wird eine enge Kommunikation über Maßnahmen zum Risikomanagement notwendig.

Chancen und Risiken der neuen Chemikalienpolitik (REACH)
Durch proaktive Analysen der Situation können die konkreten Auswirkungen auf das eigene Unternehmen identifiziert werden. Angepasste Management-Instrumente helfen, Chancen zu nutzen und Risiken zu vermeiden, z.B.:

  • Steigende Nachfrage nach anwendungssicheren Chemikalien (z.B. in Baustoffen, Haushalts- oder Handwerkerprodukten) schafft neue Märkte
  • Neue Serviceangebote und intensivere Kundenbindungen durch den Verkauf umfassender Lösungen anstelle chemischer Produkte
  • Bestimmte gefährliche Einsatzstoffe müssen künftig substituiert werden. Vorausschauendes Agieren ermöglicht langfristige Produkt- und Prozessinnovation
  • Haftungsrisiken können durch lückenlose Dokumentation und Bewertung verringert werden.


 
Reform des europäischen Chemikalienrechts
 
Effizientere Risikokommunikation in der Wertschöpfungskette

Leistungen
Vor dem Hintergrund der direkten Beteiligung am chemiepolitischen Diskussionsprozess auf europäischer Ebene und langjähriger fachlicher Erfahrung im Bereich der Stoffbewertung unterstützt Ökopol Unternehmen und Verbände in der proaktiven Analyse der kommenden Situation. Ökopol gibt substantielle Hilfestellungen für die Wahrnehmung der neuen Aufgaben und ihre Verankerung in den betrieblichen Abläufen.
Beispiele für derartige Beratungsleistungen von Ökopol:

  • Aufbereitung von Informationen zu den neuen Anforderungen des europäischen Chemikalienrechtes, Workshops und strategische Beratung für Verbände oder über die Verbandsgrenzen hinaus
  • Strategische Beratung bei der Neuorientierung auf der Wertschöpfungskette - Was bedeutet die neue Chemikalienpolitik für mein Unternehmen? Was sind zukünftige Rechte und Pflichten? Was ändert sich konkret, wo besteht noch Unsicherheit? Wie kann sich mein Betrieb am besten (effizientesten) auf die zukünftigen Anforderungen vorbereiten. Welche Kosten sind zu erwarten? Was heißt Transparenz praktisch?
  • Unterstützung bei der Inventarisierung chemischer Einsatzstoffe, bei der Identifizierung kritischer Produkte, kritischer Anwendungen oder kritischer Informationslücken aus Sicht des neuen Chemikalienrechtes. Auswertung von Sicherheitsdatenblättern und Informationsbeschaffung bei Vorlieferanten und Abnehmern
  • Anpassung und Einführung von EDV Tools zur Inventarisierung und Bewertung von Stoffrisiken, Identifizierung substitutionsbedürftiger gefährlicher Stoffe und Unterstützung bei der vergleichenden Bewertung von Stoffen.
  • Konzepte und Trainings für die Verankerung der neuen Aufgabe "Chemische Produktsicherheit" in Unternehmenspolitik und Managementroutinen.


Referenzen

Umsetzungshilfen für ein erfolgreiches Risikomanagement im Rahmen von REACH. Auftraggeber: Umweltbundesamt (FKZ 205 67 462/02). Kooperationspartner: Sofia, 2006

Beratung zu technischen und ökonomischen Fragen zu REACH. Auftraggeber: EU-Kommission, GD Umwelt, Brüssel, 2005 -2007

Emissionsberechnungen nach dem REACH-System. Auftraggeber: UBA (FKZ 204 67 456/02). Kooperationspartner: Öko-Institut, 2004 - 2006

Chemikalien in Erzeugnissen in REACH. Definition und Interpretation für die zentralen Begrifflichkeiten des Artikels 6 in REACH. Auftraggeber: Umweltbundesamt (FKZ 205 67 462/01), 2005 - 2006

RIP 3.8: TGD on fulfilling the requirements for articles. Auftraggeber: EU-Kommission, DG Umwelt. Kooperationspartner: DHI, DTC, UBA Österreich und Deutschland, Umweltagentur Norwegen und Dänemark, Kemi Schweden, 2005-2006.

RIP 3.5-1: Technical guidance for downstream users, scoping study. Auftraggeber: EU-Kommission, DG Umwelt. Kooperationspartner: DTC, DHI, RPA BRE und BEF, 2005.