Umfrage zu spezifischen PFCAs (C9 – C20) und anderen fluorhaltigen Stoffen (Vorläufer oder ähnliche Stoffe) im Rahmen eines Beschränkungsvorhabens unter REACH

Registrieren und teilnehmen: https://oekopol.limequery.com/135732?lang=de

Hintergrund

Das Umweltbundesamt (UBA) untersucht derzeit längerkettige perfluorierte Carboxylsäuren (perfluorinated carboxylic acids – PFCAs) mit Kettenlängen zwischen C9 und C20, um zu klären, ob die Notwendigkeit besteht, diese Stoffe einer Beschränkung im Rahmen von REACH (Verordnung EU Nr. 1907/2006) zu unterziehen. Dieser Beschränkungsvorschlag soll zudem sogenannte Vorläuferstoffe der C9 – C20 PFCAs umfassen (für eine Übersicht potentieller Stoffe, die im Rahmen der Maßnahme tangiert werden könnten, siehe folgendes Dokument). Zudem werden Informationen zu Alternativen in den Beschränkungsvorschlag eingebunden, welche den genauen Regelungsgegenstand mit beeinflussen (Übergangsfristen, Ausnahmen). Um in der Lage zu sein, eine geeignete Maßnahme zu erarbeiten und spezielle Anforderungen für einzelne Verwendungen von Beginn des Beschränkungsprozess angemessen berücksichtigen zu können, führt das UBA diese Informationssammlung in den Wertschöpfungsketten dieser Stoffe durch.

Zielsetzung

Die Zielsetzung der Umfrage ist es, die nachfolgenden Informationsgrundlagen zu verbessern:

  • Herstellungs- und Importmengen der jeweiligen Stoffgruppen,
  • Herstellungs- und Importmengen der potentiellen Alternativen,
  • Art der Stoffverwendungen sowie
  • ökonomischen Auswirkungen, die mit den Stoffen verbunden sind

Bitte beachten Sie, dass es höchst wichtig ist, Informationen zu allen Ihnen bekannten Verwendungen zu übermitteln (auch für vergleichsweise kleine Stoffmengen), um zu vermeiden, dass ungewollte Markteffekte durch die Maßnahme verursacht werden, wenn diese in Kraft tritt. Dies gilt vor allem für solche Verwendungen, die unter Umständen zu einem hohen sozioökonomischen Mehrwert führen (z. B. Pharmazie und Gesundheitswesen).

Verwendungen in Produkten mit einer langen Lebensdauer sind zudem von besonderer Wichtigkeit, da hier ggf. lange Übergangsfristen für ein Verbot des Stoffes nötig sein können (z. B. bei langen Produktentwicklungszyklen, langen Nutzungsphasen oder sicherheitsbedingter zusätzlicher Genehmigungsverfahren, die einen längeren Übergang für das Verbot der Stoffe nötig machen).

Wie funktioniert die Umfrage?

Es werden im wesentlichen Fragen aus den folgenden Bereichen abgefragt:

  1. Ihre Rolle unter REACH
  2. Spezifikationen der von Ihnen genutzten PFCAs und den damit verknüpften Produkten und/oder Prozessen
  3. Fragen zum Substitutionspotential

 

Sie können die Umfrage mit anderen Personen in Ihrer Organisation teilen, wenn Sie möchten, dass weitere Personen innerhalb der Organisation ebenfalls Daten bereitstellen. In diesem Fall leiten Sie Ihren Zugangslink , den Sie nach Ihrer Registrierung per Email erhalten werden, an die betreffenden Personen weiter.

Wenn Sie die Dateneingabe unterbrechen möchten, können Sie den Zwischenstand jederzeit mit dem „Später fortfahren“-Bedienfeld speichern.

Um Ihre Angaben zu übermitteln, klicken Sie bitte auf das Bedienfeld auf der letzten Seite der Umfrage. All ihre Daten sind so lange änderbar, bis Sie diese final übermitteln.

In Fall der PFCAs und ihrer Vorläuferstoffe können ggf. sehr viele Stoffe betroffen sein. Für diese Fälle haben wir die Möglichkeit vorbereitet, Informationen in einem Excel-Arbeitsblatt zu übermitteln, anstatt die Daten in der Onlinemaske einzugeben. Dies ermöglicht Ihnen zudem Daten direkt aus ihren IT-Systemen zu extrahieren und vereinfacht die Handhabung solcher Datenpakete.

Hier können Sie eine pdf-basierte Voransicht des Fragebogens herunterladen

 

Teilnahme

Um an der Umfrage teilzunehmen, registrieren Sie sich bitte durch Nutzung dieses Teilnahmelinks. Anschließend erhalten Sie Ihren personalisierten Zugangslink. Sie können bis zum 15. Februar 2017 an dieser Umfrage teilnehmen.

Verwendung Ihrer Daten und Datensicherheit

Die von Ihnen übermittelten Daten werden ausschließlich im Rahmen der Erstellung eines Beschränkungsvorschlags unter REACH in aggregierter Form genutzt. Es werden keine Namen von Organisationen mit den Daten verknüpft, die in den Beschränkungsvorschlag eingehen. Wir möchten Sie dennoch bitten, Ihre Kontaktinformationen anzugeben, damit wir im Falle möglicher Rückfragen sowie während des weiteren Prozesses Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.

Das Hosting der Umfrage gemäß § 9 BDSG erfolgt durch die Limeservice GmbH Barmbeker Str. 7a, 22303 Hamburg.